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Willkommen!

 

 

Herzlich Willkommen auf der Infoseite zu SportsChanbara - dem Trendsport des neuen Jahrzehnts!

 

Lernen Sie SportsChanbara näher kennen und erfahren Sie, warum dieser Sport Alt und Jung gleichermaßen fasziniert.

 

SportsChanbara - der Geist der alten Samurai transportiert in die Neuzeit. Nie zuvor waren die Tugenden vergangener Krieger von so wertvoller Bedeutung wie heute!

 

 

 

 

 

Geschichte & allgemeine Infos

 

 

SportsChanbara – die neue Schwertkampfsportart aus Japan

Der in Deutschland langsam aufkommende Trendsport aus Japan ermöglicht verletzungs- und angstfreien Wettkampf mit dem Schwert und anderen Waffen aus gepolsterten, schlagabsorbierenden Materialien.

Die Entwicklung:

Tetsundo Tanabe und weitere hochdekorierte japanische Schwertkampfmeister kamen 1969 zusammen, um neben den existierenden Schwertkünsten wie Kendo, Iaido oder Kenjutsu ein System zu entwickeln, welches auf zeitgemäße Art und Weise den Geist der alten Samurai in die Neuzeit transportiert und gleichzeitig ein sportliches Messen erlaubt, bei dem Verletzungen durch die Waffen nahezu ausgeschlossen sind. Ebenso sollte auf ein unübersichtliches Regelwerk verzichtet werden, was einen jahrelangen, schmerzvollen Weg bis zu den ersten Erfolgen überflüssig machen würde.

In Tests mit Erwachsenen und Kindern stellte sich heraus, dass die erfahrenen Kämpfer versuchten, gleich wieder in ihre alten Technik- und Regelmuster zu verfallen, während sich die Kinder die Waffen und einen Kopfschutz nahmen und sofort instinktiv zu experimentieren begannen. Schnell zeigten diese bald große Fortschritte und das SportsChanbara war geboren, so dass es 1971 der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte.

Die Techniken:

Neben fünf klassischen Grundtechniken (Treffer auf Kopf, Hand, Oberkörper, Beine und Stich zum Hals) und einigen modernen Wettkampftechniken lernt der Schüler vor allem seine Reflexe zu verbessern. Mit einem schnellen und wachsamen Auge sowie den notwendigen Grundtechniken - gepaart mit Flexibilität und Einfallsreichtum - ist man recht schnell in der Lage, erste Leistungserfolge wahrzunehmen.

Natürlich gilt auch im SpoChan: Übung macht den Meister! Was für Laien mitunter wie ein Spiel anmutet, ist das Ergebnis kontinuierlichen Übens. Wer auf internationaler Ebene mithalten will, muss hart an sich arbeiten.

Die Waffen - oder besser "Tools":

In den letzen Jahrzehnten wurden die Waffen immer weiter verbessert. Heute gibt es im Wesentlichen zwei Varianten.

A: Die offiziellen Wettkampfschwerter, welche nur aus einem Griff und einer Stoffhülle bestehen. Diese werden mittels einer Luftpumpe aufgeblasen. Nur diese sind vom Verband ISCA zugelassen und alleinig auf nationalen und internationalen Lehrgängen und Wettkämpfen zu verwenden! Der Bezug ist derzeit nur über die jeweiligen Länderchefs (Keichos) möglich.

B: Die stabileren Trainingsschwerter, bei denen es sich um schlagabsorbierendes, luftgepolstertes Material handelt, welches im Kern einen Teleskopstab aus Leichtmetall besitzt, der für Stabilität und Flexibilität sorgt. Hier gibt es unterschiedliche Qualitäts- und Preisklassen. Es empfiehlt sich, lieber ein paar Euro mehr auszugeben, denn die Sicherheit der Schüler sollte an oberster Stelle stehen!

Neben der Hauptwaffe – dem Choken (ca. 1 m langes Schwert, ähnlich dem Katana der Samurai) – gibt es noch das Kurzschwert Kodachi (60 cm), sowie das Messer (Tanto), Langstock (Bo), Hellebarde (Naginata) und Schild (Tate).

 

 

 

Diese sicheren und modernen Waffen ermöglichen einen ungefährlichen Wettkampf – lediglich ein leichter Kopfschutz (Men) mit geschlossener Ohrpartie ist nötig, um sich im Wettkampf zu messen. Empfehlenswert sind aber auch ein Tiefschutz und Handschützer.

Die Disziplinen:

Es gibt verschiedene "Waffengattungen", in denen man sich messen kann. Der Klassiker ist CHOKEN RYOTE - Langschwert beidhändig im Kendostil. Diese Disziplin unterrichten wir hauptsächlich an unserer Schule und nehmen Prüfungen ab. Aber auch  CHOKEN KATATE (Langschwert Freistil), KODACHI (Kurzschwert) und TATE KODACHI (Kurzschwert mit Schild) werden bei uns trainiert und sorgen so für abwechslungsreiche Trainingseinheiten.

10 Schülergrade und ein gut strukturiertes Unterrichtsprogramm führen den fleißigen Schüler zum begehrten Schwarzgurt, den man bei uns ab Erreichen des 18. Lebensjahres anstreben kann.

Ehrenkodex:

Unsere Schüler-Graduierungen werden ausschließlich nach einer  absolvierten und bestandenen Prüfung verliehen.

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Prüfungen werden nie vom eigenen Trainer abgenommen, um eine möglichst gerechte und neutrale Leistungsbewertung zu garantieren.

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Wir achten auf einen fairen und respektvollen Umgang untereinander - vom Schüler über die Lehrer bis zu den Präsidenten und Stilartbegründern.

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Unsere Trainer bilden sich stets fort und geben ihr Wissen an die Schüler weiter

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In Japan ist das SportsChanbara seit 2009 Bestandteil der sportlichen Erziehung an Schulen und Kindergärten und erfreut sich seit der Erfindung vor rund 40 Jahren einer unglaublichen Beliebtheit – wie auch in den USA seit etlichen Jahren. Von Amerika kam der Sport um 2005 nach Deutschland und die ersten vom japanischen Weltverband für SportsChanbara lizensierten Instruktoren versehen seit September 2009 ihren Dienst in diversen Kampkunstschulen der Republik.

SportsChanbara eignet sich hervorragend zur Steigerung von Reaktion und Schnelligkeit, zur Verbesserung von Beweglichkeit und Gesundheit – aber auch zur Gewichtsreduzierung und zum Stressabbau. Der Sport ist für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen geeignet – eine Implementierung in den traditionellen Schulsport in Deutschland ist absolut zu empfehlen und ein langfristiges Ziel – ähnlich dem japanischen Vorbild.

Tetsundo Tanabe - Erfinder des SportsChanbara

 

SpoChan Bayern * Januar 2010 *